Weihrauchsalbe

Bereits vor 5000 Jahren wurde Weihrauch in der traditionellen indischen Medizin in den unterschiedlichsten Bereichen angewandt. Weihrauch wird gewonnen aus dem Harz des Weihrauchbaumes, der zur Gattung Boswellia serrate gehört. Er stammt vorwiegend aus Indien. Zur Gewinnung des Harzes werden die Bäume angeschnitten und es tritt eine milchig klebrige Flüssigkeit aus. Diese Flüssigkeit trocknet und wird nach einiger Zeit geerntet. Je nach Größe, Zustand und Alter des Baumes ergibt sich eine Erntemenge von 3 kg bis 10 kg. Mittlerweile sind die Weihrauchbäume in ihrem Bestand bedroht.

Weihrauch – Moderne Medizin

Seit in den 1980-er Jahren die Alternativmedizin an Bedeutung gewonnen hat, hat Weihrauch im europäischen Bereich einen medizinischen Stellenwert erlangt. In mehreren Studien wurde die Wirksamkeit von Weihrauch getestet und die Wirksamkeit auch als belegt angesehen. (vgl. pharmazeutische-zeitung.de) Dem Weihrauch wird eine entzündungshemmende Wirkung zugesprochen. Die Studien waren aber nicht umfangreich genug, um dem formalen Studiendesign gerecht zu werden. Es wurden unterschiedliche Weihrauchextrakte genutzt und zu wenige Personen getestet. Die Ergebnisse dieser verschiedenen Studien sind erfolgversprechend, aber nicht aussagekräftig genug, um Weihrauch als Arzneimittel zulassen zu können. Homöopatische Fertigstellungen eines Weihrauchmittels in Apotheken sind auf Kundenwunsch und auf Verordnung als Rezepturarzneimittel genehmigt.

Weihrauchsalbe Wirkung

Im Handel ist Weihrauchsalbe in vielfachen Ausführungen in Apotheken und Reformhäusern erhältlich. Sie wird bei chronisch entzündlichen Haut- und Gelenkbeschwerden angewendet, wie Arthrose, Arthritis, Schuppenflechte. Bei einer regelmäßigen Verwendung der Weihrauchsalbe wird von Anwendern der Weihrauschsalbe eine positive Wirkung nachgesagt.

Bei Weihrauschsalbe handelt es sich um ein Naturprodukt. Nebenwirkungen sind nicht bekannt bzw. die in verschiedenen Studien aufgetretenen Nebenwirkungen sind nicht zwangsläufig auf den Inhaltsstoff Weihrauch zurück zu führen.

 

Weiterführende Links:

http://www.schraepler.info/erste-studien.html

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm3_51_2002